Für die Gemeinde Hochdorf wurde der Baustein B2 «Oberdorf» als Teil der Gesamtplanung entwickelt.
Ziel der Studie ist es, Hochdorf als attraktiven Wohnstandort und regionalen Marktplatz für Versorgung und Dienstleistung zu stärken. Es soll ein lebendiges Zentrum mit hoher Qualität entstehen.

Das Projektteam hat in seinem Bericht den Ist-Zustand analysiert. Diese Ortsanalyse war Grundlage für ein städtebauliches Konzept und einen Quartierstrukturplan.
Beim städtebaulichen Konzept haben sich zwei Muster herauskristallisiert. Ein sogenannter «Cluster» mit inselartigem Volumen sowie ein «Rückgrat», welches die Rosengasse wieder als Gasse definiert. Beide Muster sind denkbar und sollen als Diskussionsgrundlage dienen. Wichtig ist bei beiden Mustern, dass mit zusätzlichen Volumen verdichtet wird. So entsteht neuer Wohn- und Arbeitsraum anstelle von ungenutzten Freiflächen, gleichzeitig wird das Zentrum durch mehr Menschen belebt.

Im Quartierstrukturplan werden für beide städtebaulichen Ansätze Konzepte für Verkehr, Freiräume und Nutzungen angedacht. Es entstehen attraktive Raumfolgen und neue Verbindungswege, welche die Anbindung vom Braui-Platz zur Hauptstrasse attraktivieren und auch den Kirchplatz näher ins Zentrum rücken. Die rückwärtige Rosengasse wird ihrem Namen wieder gerecht und bietet idealen Raum für Wohnen, Arbeiten sowie Verkaufsflächen für kleine Geschäfte.
Sämtliche Eingriffe sind in der Studie parzellenscharf dargestellt, wodurch für alle Eigentümer ersichtlich wird, wie ihre Parzellen betroffen sind und welchen Nutzen sie davon haben. Sowohl Eigentümer, Mieterschaft, Ladenbetreibende und Kunden wie auch die Öffentlichkeit können vom neuen Zentrum profitieren. Eine attraktive Mitte stärkt die Position Hochdorfs gesamthaft als regionales Zentrum.

Beteiligte

Projektpartner
CCTP
Schärli AG

Nächstes Projekt

Bürogebäude Tschopp Holzbau AG