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Lageplan Bachmättli 2, 4, 6Fotografie: Manuela SchubertFotografie: Manuela SchubertFotografie: Manuela SchubertFotografie: Manuela SchubertFotografie: Manuela SchubertFotografie: Manuela SchubertFotografie: Manuela SchubertFotografie: Manuela SchubertFotografie: Manuela SchubertFotografie: Manuela SchubertFotografie: Manuela SchubertFotografie: Manuela SchubertFotografie: Manuela SchubertFotografie: Manuela SchubertFotografie: Manuela SchubertFotografie: Manuela SchubertFotografie: Manuela SchubertFotografie: Manuela Schubert

MFH Bachmättli 2 – 6

Die Wohnüberbauung am Bachmättli Süd wird im Auftrag der Baugenossenschaft Pro Familia Hochdorf und einer privaten Bauherrschaft realisiert. In einer ersten Bauetappe wurden drei Mehrfamilienhäuser realisiert.

Die Baukörper mit Nord-Süd-Ausrichtung sind als Zweispänner organisiert. Ein Versatz in jedem Baukörper formuliert Haupteingang und Treppenhaus, eingeschnittene Loggien im Westen und Süden schaffen eine zusätzliche Zäsur innerhalb des Gebäudes. Jede Wohnung hat mindestens zwei, mehrheitlich sogar drei Ausrichtungen mit Nord-West oder Süd-Ost-Orientierung. Die Anordnung der Loggien ermöglicht jeder Wohnung am ruhigen, grünen Parkraum teilhaben zu können.

Die Attikageschosse gestalten sich individuell je nach Situation und baulichen Auflagen: nach Norden und Süden zeichnen sie sich als zurückgestaffelte oder als bündig abgeschlossene Volumen im Baukörper aus. Neben der individuellen Gestaltung der Attikageschosse wurden je nach Raumprogramm und Erfordernissen die Grundrisse und Bauvolumen angepasst. Die Vorgaben ermöglichten das Zusammenspiel der Baukörper untereinander individuell zu bestimmen und die Fassung der Aussenräume zu optimieren unter Beibehaltung der grünen Zwischenräume.

Im neu entstehenden Bachmättli-Quartier suchte man nach einer monolithischen und kraftvollen Ensemblewirkung der Baukörper. Dieser Anspruch sollte sich auch über die Fassade ausdrücken. Die grobkörnige, dunkel pigmentierte Putzfassade auf Einsteinmauerwerk wurde zusätzlich mit einer farbigen, mineralischen Lasur behandelt. In unregelmässigem Rhythmus wechseln sich zwei verschieden pigmentierte Deckputze und Lasuren ab. Innerhalb eines engen Grundkolorits entsteht so ein vielschichtiges Farbenspiel an den Gebäuden, gleichzeitig bleibt die Ensemblewirkung erhalten. Dunkel einbrennlackierte Holz-Metall-Fenster betonen darüber hinaus die subtilen Farbabweichungen innerhalb der einzelnen Baukörper.

Im Aussenraum wird die Farbgestaltung der Baukörper mit den Bändern aus Cortenstahl, welche die Gebäude und Einstellhallen einfassen, kontrastiert.